| Eröffnet wird das Festival am Dienstag mit dem Streifen "Hallesche Kometen", dem Preisträgerfilm des diesjährigen Max Ophüls Festivals in Saarbrücken. Die in den neuen Bundesländern spielende Vater-Sohn-Geschichte wurde in Zusammenarbeit mit der HFF Potsdam-Babelsberg produziert. Zur Eröffnung spielt das Philharmonische Orchester des Staatstheaters.
| Filmfestival 2005 Cottbus |
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Der Regisseur István Szabó, Ehrenpräsident des Festivals und Oscar-Preisträger, wird mit der "Lubina", der Preisskulptur des Festivals, geehrt. Er erhält diesen Preis in Würdigung des Engagements als Förderer und internationaler Botschafter des Festivals.
Das Festival endet am 12. November mit der Vorpremiere von Andreas Dresens neuem Film "Sommer vorm Balkon". Der renommierte deutsche Regisseur ist in diesem Jahr Mitglied der Internationalen Jury.
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Bei über hundert Filmen verliert man leicht den Überblick. Das Kinoportal führt durch den Festival-Dschungel:
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| Ein blaues Filmband auf dem Gehweg verbindet die Spielstätten des Festivals des Osteuropäischen Films in Cottbus. |
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Im Zentrum des Programms stehen die zwei internationalen Wettbewerbe. Der Wettbewerb Spielfilm zeigt zehn Filme aus acht Ländern, davon neun deutsche Erstaufführungen, Filme der besten Regietalente unter anderem aus Tschechien, Russland und Ungarn. Im Wettbewerb Kurzspielfilm sind zwölf Filme aus acht Ländern vertreten. In der Sektion Specials werden wichtige Filme der Partnerfes- tivals Saarbrücken, Lübeck, Leipzig, Erfurt und Karlovy Vary gezeigt. Das Festival wird geprägt vom Programmschwerpunkt Ungarn. Dabei unternimmt die vielfältige Filmschau "Magyar Miracle - Neues ungarisches Kino" eine einmalige Standortbestimmung eines der bemerkenswertesten Filmländer Osteuropas.
Im Hauptprogramm stehen sich zwei Generationen gegenüber, die wie Pole den Aufbruch nach der Wende und die Ankunft in einem vereinten Europa markieren. Aus den Jahren 1989-91 und 2000-2002 werden neun Debütfilme aus zwei Regieklassen gezeigt. Vielfach ausgezeichnete Titel stehen neben Entdeckungen, der größte Teil der ausgewählten Filme sind Cottbuser Erstaufführungen. Einen Einblick in die früheste Arbeit der Regisseure geben zwei zeitlich zugeordnete Hochschulprogramme.
Das Kinderfilmprogramm beginnt morgen um 10 Uhr im Festivalkino "Stadthalle" mit dem ungarischen Zeichentrickfilm "Bobo und die Hasenbande". Der Film eröffnet eine Programmreihe, die das Thema Freundschaft in unterschiedlichster Form aufgreift. Anknüpfend an den Länderfokus bietet das Kinderfilmprogramm Gelegenheit zur Wiederbegegnung mit Perlen ungarischer Filmkunst.
Auch abseits der Leinwände gibt sich Cottbus kulturell. Konzerte, Partys und der Amateurfilmabend "Cottbuser FilmSchau" verkürzen das Warten zwischen den Vorführungen und verlängern den Tag über Mitternacht hinaus. Alle wichtigen Partys zum Filmfestival im Partytipp
Zum siebenten Mal lädt Connecting COTTBUS vom 10. bis 11. November Branchenvertreter aus Ost-, Mittel- und Westeuropa ein. Das filmwirtschaftliche Forum konzentriert sich analog zum Fokus des Festivals auf den Länderschwerpunkt Ungarn.
Fünfhundert Filmschaffende, Branchenexperten und Medienvertreter aus über dreißig Ländern kommen nach Cottbus, um aktuelle Informationen zu erhalten und neue Projekte zu planen.
Die Festivalleitung hofft, dass wie 2004 über 15 000 Filmliebhaber die Kinosäle, Workshops, Galerien und Tanzflächen mit Leben füllen. |