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Filmbesprechung 
«Black Gold»
Exotisches Arabien-Abenteuer: «Black Gold»
Es war einmal: Auf der Arabischen Halbinsel folgt der Gang der Welt noch den archaischen Regeln einer kriegerischen Stammesgesellschaft. Die Entdeckung von Erdöl hebt diese Welt jedoch aus den Angeln und sorgt für Veränderungen, die zuvor niemand auch nur erahnen konnte.
«In Darkness»: Agnieszka Hollands Weltkriegsdrama

Filmfestivals
07.02.2005 16:04
Lange Schlangen für Kurze Filme
Viele Traditionen verlieren sich über die Jahre. Wer vor einigen Jahren ins Kino ging, wurde nicht eine halbe Stunde mit Kinowerbung und Trailern beschossen, sondern konnte sich über einen Vorfilm freuen. Heute kann sich das kein Kinobetreiber mehr leisten. Kurzfilme kosten im Verleih Geld und würden die Preis einer Karrte in die Höhe treiben.
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Ein Glück: Gedreht werden diese kurzen Streifen trotzdem. Auf kleinen, aber interessanten Kurzfilmfestivals dürfen sie dann auch dem Publikum gezeigt werden. Die "Lange Nacht der kurzen Filme" in Cottbus stellte in 146 Minuten die besten Filme des Interfilm-Festivals Berlin und aktuelle Arbeiten aus den deutschen Filmhochschulen vor. Mit von der Partie waren:

"A Heap of Trouble" (Wales 2000). Zwischen Ansteckung und Massenwahn: In der heilen Welt einer Wohnsiedlung beginnen die Männer sich ekstatisch zu benehmen. Sie ziehen los als Revolte wider die Mittelmäßigkeit.

"Triggerhappy" (Schweden 2001), ein irrer Western oder ein Computerspiel, das jeden verlieren lässt. Oder beides.

"John Lee and me" (Regie: Max Erlenwein). Er liebt den Jazz. Und ein Mädchen. Und er wird sechzehn. Der junge Musiker Jonas hat sich viel vorgenommen für diese Nacht.

Auf vielfachen Wunsch wurde noch einmal der ultimative Lausitz-Kultfilm wiederholt: "Hinten scheißt die Ente" von Sabine Michel. Mitten in den verlassenen Welten des Lausitzer Landes prallen ein Bauer und ein Städter im Streit um eine geschossene Ente aufeinander. Bitterböse Ost-West-Satire, in der die Verlierer einmal als letzte herzlich und vor allem schadenfroh lachen dürfen.

Über 200 Besucher drängten sich ins Gladhouse und viele mussten ohne Karte wieder gehen. Ein tolles Ergebnis für das Obenkino und den Verein Kommunales Kino Cottbus e.V.

Mathias krohn

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