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Filmbesprechung 
«Zarte Parasiten»
«Zarte Parasiten» mit Robert Stadlober
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«Die Taube auf dem Dach»: In der DDR verboten

Filmfestivals
01.12.2004 19:18
ffe - Filmfest Eberswalde
Seit dem Jahr 2004 wird in Eberswalde ein Filmfestival durchgeführt. Eine kleine Gruppe von Filmenthusiasten aus der in unmittelbarer Nähe der deutsch-polnischen Grenze liegenden Stadt, hat diese Idee geboren und mit viel Fleiß und Mühe ins Leben gerufen. Dazu wurde der Verein Sehquenz e.V. im Dezember 2003 gegründet.
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Ziel war von Beginn an ein länderübergreifendes Ereignis zu schaffen, bei dem das Publikum in den Genuss von Kulturgut kommt, das seinen Weg in der Regel abseits der großen Multiplexkinos geht. Gerade im Nordosten Brandenburgs gilt es, den Menschen auch in Form von Kultur verständlich zu machen, dass sie im Herzen von Europa leben. Gerade in den kleineren Städten, wie Eberswalde, mangelt es noch an diesem Gemeinbewusstsein. Beim Eberswalder Filfest wird das Hauptaugenmerk auf Kurzfilme und Dokumentationen gelegt, bei der die persönliche Sicht der Filmemacher auf seine Umwelt bzw. sich selbst gezeigt wird. Da viele der Macher auch vor Ort anwesend sind, ist es natürlich möglich, sich in Gesprächen untereinander und mit dem Publikum auszutauschen.
Filmfest in Eberswalde
In Eberswalde im Fokus: Kurzfilme und Dokumentationen.
Mitte September, vom 16.-19. September 2004, wurde an drei Abenden und einem Nachmittag das auf eine breite Zielgruppe orientierte Programm durchgeführt. Mehr als 1600 Besucher kamen. Der gesamte Ablauf des Festivals stellte die Veranstalter rundum zufrieden, wobei natürlich auch Verbesserungsmöglichkeiten für die Zukunft erkannt wurden. Höhepunkte waren der Wettbewerb zum Festmotto „Der private Blick“, ein im Vorfeld ausgeschriebener, regionaler Nachwuchsfilmwettbewerb zum Thema „Eberswalde - Meine Stadt?!“, sowie ein mit Live-Musik vertonter Film. Darüber hinaus gab es ein Themenabend, welcher sich mit dem 750-jährigen Bestehen der Stadt beschäftigte. Das Ziel der Organisatoren, dem Publikum in familiärer Atmosphäre neu Perspektiven zu zeigen und dabei Außergewöhnliches zu präsentieren, ist offenbar gelungen. Das zeigen die vielen positiven Reaktionen des Publikums. Auch wenn die Finanzierung und Organisation viele Hindernisse mit sich bringt, wird bereits für das nächste Jahr geplant.

Die Preisträger:

  • Beste Dokumentation: 'Zwölfeinhalb Minuten' - Joscha Douma
  • Bester Kurz-/Experimentalfilm: 'The day Winston Ngakambe came to Kiel' - Jasper Ahrens
  • Lobende Erwähnungen: 'Kyynel' - Niina Nevalainen 'The yellow butterfly' - Cecille Manson
  • Piggy in Gold: `Guten Tag Eberswalde' - Willi Mews & Co
  • Piggy in Silber: 'Im Herzen von Eberswalde' - Tom Stapel & Co
  • Piggy in Bronze: Saiten für G. - Sören Beseler Adresse: K.-Liebknecht-Straße 33 16248 Liepe

Ansprechpartner:

c/o Zippel
Telefon: (033362) 711 57
E-Mail: office@filmfest-eberswalde.de
Internet: http://www.filmfest-eberswalde.de


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